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Ampel oder Kreisel

Königsteiner Bürgerinitiative Ampel-no - Kreisel-go

Positionspapier

An alle Befürworter unserer Bürgerinitiative - Unsere Protestaktionen tragen Früchte

- Am 08.12.2018 bekennt sich Verkehrsminister Dulig offen zur „Idee der Königsteiner Bürgerinitiative" als die bessere Form des Knotenpunktes gegenüber einer Ampel.

- Unsere Website im Internet https://www.koenigstein-sachsen.de/de/kreisel-go/ wird deutschlandweit angeklickt und findet Zustimmung.

- Unsere Plakataktion in Königstein und Bad Schandau mit einer Unterschriftensammlung informiert besonders die Bewohner des oberen Elbtales über die schlechtere Verkehrsanbindung nach Pirna, wenn die Ampel gebaut würde.

- Von den Städten und Gemeinden Königstein, Bad Schandau, Sebnitz, Rosenthal-Bielatal, Gohrisch, Schöna, Reinhardsdorf, Struppen sowie einzelnen prominenten Befürwortern, z.Bsp. Frau Dr. A. Taube/Festung Königstein, Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.VADD > Tourismusverband Sächsische Schweiz, u.a. liegen Zustimmungserklärungen zum Kreisel vor. Sie alle verkörpern den Willen von ca. 30.000 Bürgerinnen und Bürgern des oberen Elbtales.

Mittlerweile ist im Internet ein Eintrag „B172 OU Pirna, 3.BA. Knotenpunkt Sonnenstein„ mit dem Logo des SMWAV, Freistaat Sachsen, erschienen, der erstmalig die Ampel als „zu ändernder, plangleicher Knotenpunkt" , sowie die Zeichnung „bisher geplanter, planfreier Knotenpunkt" vorstellt Das ist endlich ein Zeichen des SMWAV zur unbedingten Änderung des Knotenpunktes Sonnenstein! Also: Ampel no!

Es wird dort im Text eine Bürgerinitiative erwähnt, die einen Kreisverkehr fordert aber nicht namentlich genannt. Es werden 2 Nachteile genannt, weshalb unser Kreisel „nicht zielführend" sei.

- 1. Inder Zufahrt zum Kreisel dürfe keine Steigung > 2,5 % sein, da es sonst für KFZ >7,5 t zu Anfahrproblemen nach einem erforderlichen Halt kommen kann. Eine Abhilfe haben wir schon parat. Weil bei der Ampel das gleiche Problem der Steigung vorliegt, darf sie nicht gebaut werden. Ampel-no!!!

Das ist zwar nicht unmittelbar unser Erfolg, aber unsere Kritik hat gewirkt.

- 2. Dieser Nachteil betritt die Kriechspur. Bei dem geänderten Kreisel trifft das nicht mehr zu. Eine zweite Zeichnung zeigt einen „Mammut- KP" als „bisher geplanter planfreier Kontenpunkt

„Mammut-KP" deswegen, weil mehr als 2,5 ha an Fläche, ein Brückenbauwerk, sowie 5,3 Mio € Investmittel zusätzlich benötigt werden. Weil er trotzdem nicht kreuzungsfrei ist, entspricht er auch nicht dem „Stand der Technik" (roter Kreis )

Die Planer scheinen vergessen zu haben dass es ein Bundesnaturschutzgesetz mit dem §13 "Allgemeiner Grundsatz „ gibt: „Erhebliche Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft sind vom 'Verursacher vorrangig zu vermeiden "Weiter §15 (1): „Der Verursacher eines Eingriffs ist verpflichtet, vermeidbare Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft zu unterlassen.

Beeinträchtigungen sind vermeidbar, wenn zumutbare Alternativen,...am gleichen Ort,...mit geringeren Beeinträchtigungen von Natur und Landschaft gegeben sind". Unser "Kreisel-go" ist die gegebene Alternative und die zu schützende Landschaft ist die "Nationalparkregion Sächsische Schweiz", eine Landschaft mit besonderem Schutzstatus.

Wir heutigen Menschen haben die historische Aufgabe, die Natur auch für die künftigen Generationen zu bewahren. Man darf nicht denken und handeln.... "als gäbe es kein Morgen" (SZ v.03.05.2019 ) Uns ist verständlich, wenn die Grundeigentümer nicht bereit sind, weiteres Land für diesen "Mammut-KP" zu opfern. Wir bewerten die Streckencharakteristik nicht so günstig wie beschrieben, weil sich der KP in einer Folge von Kreisverkehren im Zuge der B172a und B172n befindet und er wie ein Fremdkörper wirkt. (s.Kreiselkarte) Wir sehen nicht nur die B172n, sondern das gesamte Straßennetz im Landkreis mit seinen zur Zeit 18 gut funktionierenden Kreiseln.

Unsere Forderung besteht in der Errichtung des "Kreisel go" als Alternative zum "Mammut-KP"

Der "Kreisel-go" ist dem SMWAV mit Schr. v. 05.08.2018 bekannt gemacht, vom Verkehrsminister Dulig am 08.12.2018 öffentlich beführwortet, aber von den Planern des SMWAV planerisch bislang nicht untersucht. Auf der Grundlage von "Entwurf/ Skizze, KV, Kreisel-go, v.28.02.18 „ist eine korrigierte Planungszeichnung professionell erarbeitet worden. Wir stellen hier den korrigierten richtlinienkonformen "Kreisel-go", sowie diesen visualisiert in der Zeichnung des "Mammut-KP" zum Vergleich vor. Unser KV leistet auf viel kleinerer Fläche das gleiche, wozu der "Mammut-KP" viel Aufwand und viel Geld erfordert.
Wir werden über den weiteren Fortgang in dieser Sache zeitnah berichten. den,12.06.19


Auswirkungen einer Planänderung zu Gunsten planfreler Knoten

Die Schaffung des Baurechts für eine gegenüber der planfestgestellten Maßnahme geänderte Lösung für den Knoten Sonnenstein bedarf eines PIanänderungsverfahrens, welches grundsätzlich den gleichen Anforderungen und Verfahrensschritten eines Planfeststellungsverfahrens entspricht Dabei bleibt der Planfeststellungsbeschluss in vorliegender Form bis zu einer planfestgestellten Änderung in Kraft, In Anbetracht des technologischen Ablaufs im Baubereich des künftigen Knoten Sonnenstein, dessen bauliche Umsetzung erst nach Abschluss Vorschubverfahrens für die Gottleubabrücke erfolgen kann (etwa Mitte 2020), gibt es vorläufig auch keine Beeinträchtigung des Baustellenregimes durch ein zeitlich parallel laufendes Änderungsverfahren (Dauer ca. 1 Jahr).

Die Baukosten für den planfreien Knotenpunkt, einschl. Baunebenkosten werden ca. 5 Mio € betragen, die Flächeninanspruchnahme, insbesondere im Bereich der Obstplantage, erhöht sich um ca. 2,5 ha, wobei ein großer Teil davon für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen zur Verfügung steht


Wer hat und warum wurde ein Kreisverkehr abgelehnt?

Dazu die Antwort der Landesdirektion Sachsen v. 18.11.2013 an die Stadt Pirna.

Antwort der Landesdirektion Sachsen zu der Stadt Pirna, KP Sonnenstein, 2013 ,f.
Stadtverwaltung Pima
Am Markt 12, 01796 Pirna

8172 Ortsumgehung Pirna, 3.BA, Planfeststellungsverfahren Planänderung der Tektur a

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zuge der öffentlichen Auslegung der Planfeststellungsunterlagen Bauvorhaben .3172 Ortsumgehung Pirna, 3, Bauabschnitt - Planänderung Tektur a haben Sie nebenstehende Stellungnahme/Einwendung eingereicht. Zu den darin enthaltenen Punkten nimmt der Vertreter der Auftragsverwaltung des Freistaates Sachsen als Antragsteller wie folgt Stellung:

Zu den bereits in der Stellungnahme der Stadt Pirna vom 07.04.2010 enthaltenen Punkten wird auf die diesbezügliche Erwiderung des Antragstellers vom 20.10.2010 verwiesen.

Knoten Sonnenstein

Der Knotenpunkt Sonnenstein zur Verknüpfung der B172 Ortsumgehung mit der B172-alt wurde nach der Auslegung 2010 durch eine Arbeitsgruppe unter Federführung des SMWA erneut einer Bewertung zugeführt. Im Ergebnis wurde unter Würdigung der Belange Verkehrssicherheit, Flächeninanspruchnahme, Auswirkung auf die Umwelt und Wirtschaftlichkeit die plangleiche Knotenpunktsform "Einmündung mit Abbiegestreifen und Lichtsignalregelung" festgelegt und in der Folge mit dem Gesehenvermerk durch das zuständige Bundesministerium bestätigt.

Die Knotenpunktsform Kreisverkehr ist zwar geeignet, am KP Sonnenstein das prognostizierte Verkehrsaufkommen in einer guten Qualität zu bewältigen, sie wird aber der Zielsetzung der bevorrangigten und reibungsfreien Verkehrsführung im Zuge der B172 Ortsumgehung Pirna nicht gerecht. Entsprechend den geltenden Richtlinien für die Anlage von Landstraßen (RAL 2012) kommen Kreisverkehre in Betracht, wenn Straßen der Entwurfsklasse 3, bzw. 4 miteinander verbunden werden. Für die am KP Sonnenstein zu verbindenden Straßen der Entwurfsklassen 2 (B172 OU) und 3 (13172 alt) stellt nicht die Knotenpunktart "Kreisverkehr", sondern die plangleiche Einmündung mit Lichtsignal den Regeleinsalzbereich dar.


Bloß weil die Arbeitsgruppe befürchtet, dass bei einem Kreisverkehr (KV) der Durchgangsverkehr durch Pirna nicht sicher vermieden werden kann und weil gemäß der Richtlinie zur Anlage von Landstraßen ein KV nicht zum Regeleinsatzbereich passt, wurde eine „Lichtsignalanlage (LSAQ) festgelegt.

Bei der Würdigung der Belange Verkehrssicherheit, Flächeninanspruchnahme, Auswirkungen auf die Umweit und Wirtschaftlichkeit wurde deutlich falsch bewertet, die Durchlasskapazität überhaupt nicht berücksichtigt.

Unser Kreisel-go erfüllt viel besser diese Kriterien

- maximale Durchlasskapazität , > 33.000 KFZ/ 24 h
- hohe Verkehrssicherheit
- die wirklich geringste Flächeninanspruchnahme und die geringsten Auswirkungen auf die Umwelt, z.B. keine Beleuchtung nachts
- geringe Betriebskosten
- freie Fahrt Ihr den normalen Alltagsverkehr zur Kreisstadt
- genügend großer Anreiz für den Durchgangsverkehr, dank KV und neuer Trasse "Südumfahrung" die Stadt Pirna zu meiden
- keine Probleme wegen Steigung, weil KV im ebenen Gelände ist.

Nun, nach Kenntnis der Ablehnungsgründe kommt man zu der Erkenntnis, dass die "Arbeitsgruppe unter Federführung des SM WA" nicht eine "leistungsstarke und attraktive Verkehrsverbindung...mit hoher Reisegeschwindigkeit" festlegen wollte, sondern mit aller Macht einen von tausenden Bürgern des Landkreises geforderten KV zu verhindern versucht!

Keine Bürgerin und kein Bürger des oberen Elbtales, die ja die Benachteiligten sind, kann diese "Philosophie" der Arbeitsgruppe für richtig befinden.

Die regelkonforme Planung und Zeichnung unseres „händisch skizzierten „ Kreisel-go - Entwurfs v. 28.02.2018, sowie der Vergleich Flächenbedarf "Mammut-KP" gegen Kreisel-go wurden ehrenamtlich und unentgeltlich vom Befürworter der Königsteiner Bürgerinitiative Ampel-no - Kreisel-go, Herrn Dipl.-Ing. (TU) Uwe Schädlich ausgeführt. Ihm sei herzlich gedankt.

Kreisel-go

Kreisel-go

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Kreisel-go

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-in Bearbeitung-