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Ampel oder Kreisel

Südumfahrung Pirna, Knotenpunkt mit B 172 bei Sonnenstein


Aufgabenstellung:
"Mit dem Bau der Ortsumgehung Pirna soll eine leistungsstarke und attraktive Verkehrsverbindung von der B 172a zur Sächsischen Schweiz realisiert werden. Um eine möglichst hohe Reisegeschwindigkeit zu erreichen,…ist die Errichtung eines Kreisverkehrs unzweckmäßig".

(Schr. Smwav,03.07.13)

Das bestreiten wir!
Wir wollen den unbedingten Erfolg der teuren Südumfahrung und nicht eine Notlösung laut einem Plan, der im Jahr 2011/2012 erstellt wurde und nun längst nicht mehr realistisch ist.

Königsteiner Bürgerinitiative Ampel-no – Kreisel-go

Der Knotenpunkt ist der "springende Punkt"!

Was die Ampelgegner vom dem Knotenpunkt in der Südumfahrung Pirna fordern:

1. Seine Durchlasskapazität muss jederzeit den 3 dort zusammentreffenden, etwa gleichstark frequentierten Verkehrsströmen gewachsen sein und somit eine hohe Reisegeschwindigkeit garantieren.

2. Er muss kreuzungsfrei funktionieren und dem Stand der Technik entsprechen.

3. Er darf nur den geringst nötigen Eingriff in die Natur der „ National- parkregion Sächsische Schweiz „ beanspruchen und die Blickachse auf das Elbtal bis nach Dresden nicht stören. D.h. keine Ampelmasten, keine Beleuchtungsmasten, kein Technik-/Wartungsgebäude.

4. Er muss auch noch über das Ende der Planungsprognose 2025 weit hinaus seine volle Funktion gewährleisten.

Keine der Forderungen wird von der geplanten Ampel erfüllt!


Hier nun unser "Kreisel" als Entwurfsskizze und unsere, eine bessere "Philosophie":

1. Wir betrachten die 3 am Knotenpunkt zusammengeführten Straßenzüge als gleichwertig, mit zeitlich wechselndem Verkehrsaufkommen. Es wird keiner bevorrechtigt, also auch keiner benachteiligt

2. Die neue B172n verläuft von der Brücke wie geplant, wird zur Tangente und erhält eine Linksabbiegespur zum Kreisel Richtung Pirna.

3. Die alte B172 wird nicht rückgebaut, sondern verbleibt als Tangente geradeaus Richtung Pirna, erhält aber eine Linksabbiegespur zum Kreisel und weiter mit deutlicher Kennzeichnung zur A17. Dies ist die Gewähr, dass der Durchgangsverkehr die ampelgeplage Altstadt von Pirna meidet.

4. Die alte B172 stadtauswärts rechts tangiert ebenfalls nur den Kreisel und fädelt sich in die Bergab-Spur der B172n Richtung A17 ein. Die Geradeaus-Spur passiert den Kreisel in Richtung Königstein.

Alle 3 Verkehrsströme werden schon vor dem Kreisel in Geradeaus-bzw Abbiege-Spuren selektiert, sodass die Belastung im Kreisel selbst gering ist. Für einen solchen Kreisel wird bei "ADAC- Leitfaden für die Praxis" eine Kapazität von 35000 KFZ / 24 h, in Spitzenstunde 2500 KFZ angegeben.
Daher auch in den Hauptverkehrszeiten kein Stau!
Der „Kreisel-go“ ist der Top-Kreisel für diesen Standort !


Und hier nun die Ampel und die Philosophie der Verkehrsplaner:

„Die B172 OU Pirna wird am Knotenpunkt Sonnenstein mit der zur Gemeindestraße abzustufenden B172 alt verknüpft. Die beabsichtigte Klassifizierungsänderung der Ortsdurchfahrt im Zuge der bestehenden B 172 zur Gemeindestraße ist ein deutliches Indiz für die wesentlich geringere Verkehrsbedeutung im Straßennetz. Darüber hinaus ist die Bevorrechtigung der neuen B172 ( Ortsumgehung Pirna und Weiterführung zur Sächsischen Schweiz ) gegenüber der zu- künftigen Gemeindestraße ausdrücklich erwünscht, um dem Durchgangs- verkehr eine komfortable Verbindung anbieten zu können und die Ortslage Pirna nachhaltig zu entlasten. Ein Kreisverkehr würde dieser Intension widersprechen."

(Schr.Smwav vom 03.07.2013 ,Morloch)

Daraus geht hervor, dass zu Gunsten der neuen Trasse der übliche Tagesverkehr in die Kreisstadt benachteiligt wird, weil man im Knotenpunkt sehr oft auf eine rote Ampel treffen wird. Dies trifft den Berufsverkehr, öffentlichen Nahverkehr, Güter- und Dienstleisterverkehr sowie den Individualverkehr aus dem gesamten oberen Elbtal. Es wird eine sog. "intelligente Ampel" geben, die besonders die Bevorrechtigung der Trasse sichert, aber die andere Richtung benachteiligt Geplantes Verkehrsaufkommen lt Prognose bis 2025 :23300 KFZ/ 24 h, montags bis freitags, d.h. 929 KFZ / h, auch nachts?!

Für die Hauptverkehrszeiten an den Wochenenden gibt es keine Prognosen.

 



Das öffentliche Bekenntnis des Verkehrsministers Martin Dulig ist die bisher höchste Anerken- nung unserer Initiative und damit auch unserer Philosophie zur erfolgreichen Gestaltungdes Knotenpunktes. Wir wissen auch unseren MP Kretschmer auf unserer Seite. Was wir machen, ist ganz im Sinne der Landesregierung.

Zu 2 Aspekten ist der Minister aber falsch beraten worden:

1. Unser Kreisel benötigt nicht mehr an Fläche, er passt genau in das vorgesehene Baufeld.

2. Unser Kreisel ist nicht teurer als die Ampel, weil - keine Elt-Versorgung durch ein langes Erdkabel notwendig ist, - keine Ampeltechnik, keine umfangreiche Steuerung, keine Induktionsschleifen, kein Tech- nik/Wartungsgebäude benötigt wird, - weniger Betriebskosten anfallen, - kein Rückbau von ca. 200 m der B 172 alt nötig sind, Durch unseren Kreisel wird dem Bundesnaturschutzgesetz § 15 (1) entsprochen. Bei Eingriffen in die Natur ist nur das geringst nötige Ausmaß gestattet.

Unser Kreisel ist gegenüber der Ampel u n b e s t r i t t e n der geringere Eingriff. Die landschaftlich einmalige Blickachse auf das Elbtal, Borsberg und Dresden bleibt erhalten. Es wird keine Beleuchtung benötigt.

Was sagt der "ADAC-Leitfaden für die Praxis" , 2.5 Wirtschaftlichkeit : "Der Neubau eines Kreisverkehrs gegenüber einer Kreuzung mit Signalanlage ist i.d.R.günstiger, da durch den Wegfall der Lichtsignalanlage Investitionskosten eingespart werden können.

Auf längere Sicht ist der Kreisverkehr auch volkswirtschaftlich günstiger, da die fortdauernden Betriebskosten für die Signalanlage entfallen und bedingt durch die höhere Verkehrssicherheit verminderte Unfallkosten auftreten.“

Alles spricht für unseren "Kreisel-go".

Deshalb haben wir kein Verständnis dafür, dass der Bund die berechtigte Forderung unseres Verkehrsministers ablehnt!